Ein Vertrag mit Vorteilen – Besitzverhältnisse an Gebäuden der Lutherstätten werden neu geordnet

So übergibt das Land zwar die bis 2017 noch umfangreich zu sanierende Schlosskirche an die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Dafür aber hat es sich auf Dauer des teuren Unterhalts entledigt und die EKD langfristig an die Stadt gebunden.Ein weiterer Vorteil ist der Auszug des Predigerseminars aus dem in direkter Nachbarschaft zum Lutherhaus liegenden Augusteum. Seit preußischer Zeit nutzt das Seminar das Gebäude zinsfrei, das Land muss hingegen Unterhalt und Sanierungskosten tragen. Mit dem Umzug ins Schloss verliert der Träger, die Union evangelischer Kirchen in Deutschland, dieses Privileg. Dafür erhält die Stiftung Luthergedenkstätten im Augusteum dringend benötigten Platz für Sonderausstellungen. Und schließlich schmückt sich Wittenberg mit einer neuen reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek im Schloss, in die sowohl die Luthergedenkstätten als auch das Predigerseminar Teile ihrer wertvollen Bestände einbringen wollen.
via mz-web.de
Die Kulturlandschaft in der Lutherstadt Wittenberg nimmt damit konkretere und für Land und Stadt besser zu handhabende und Perspektiven eröffnende Strukturen an.
Zwar muss bis 2017 noch einiges an finanziellen Mitteln aufgewendet werden, aber für die Stadt und das Land werden die Vorteile überwiegen.
Die Forschungsbibliothek ist z. B. eine konsequente Fortführung des in der IBA entwickelten Campus-Gedankens für die Stadt.
Posted via web from Lutherweg
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November 4, 2009 
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